Visitenkarten scannen und in Excel importieren – so geht's
Visitenkarten in Scard scannen, dann die Sammlung als CSV-Datei exportieren. CSV öffnet sich direkt in Excel und Google Sheets – jeder Kontakt als Zeile, jedes Feld als eigene Spalte. Da das Scannen auf dem Gerät erfolgt, werden Ihre Karten nie auf einen Online-Konverter hochgeladen.
Warum CSV das richtige Format für Tabellenkalkulationen ist
CSV – Comma-Separated Values – ist das universelle Austauschformat für tabellarische Daten. Jedes Tabellenkalkulationsprogramm der Welt liest es: Microsoft Excel, Google Sheets, Apple Numbers und LibreOffice Calc. Wenn Scard Ihre gescannten Karten als CSV exportiert, wird jeder Kontakt zu einer Zeile und jedes extrahierte Feld – Name, Titel, Unternehmen, Telefon, Fax, E-Mail, Website, Adresse – zu einer eigenen Spalte. Genau die Form, die eine Tabellenkalkulation erwartet, ohne nachträgliche Formatierung.
Das ist wichtig, wenn Sie mehr wollen als nur Anrufe tätigen. Eine Tabelle ermöglicht das Sortieren nach Unternehmen, Filtern nach der Veranstaltung, das Hinzufügen einer Spalte für den Nachfass-Status oder die Weitergabe einer sauberen Liste an Kollegen. CSV ist außerdem das Format, das die meisten E-Mail-Tools und CRM-Systeme für den Massenimport akzeptieren – deshalb ist es die praktische Brücke zwischen einem Stapel Karten und den Systemen, auf die Ihr Team täglich angewiesen ist.
Scard bietet zusätzlich den Export als vCard (ideal für Kontakt-Apps und Adressbücher) und als Klartext (praktisch zum schnellen Einfügen in eine E-Mail oder Notiz). Für alles, was tabellarisch sein soll, ist CSV die erste Wahl.
Die CSV-Datei in Excel oder Google Sheets öffnen
Nachdem Sie die CSV aus Scard exportiert haben, ist der Import in eine Tabellenkalkulation unkompliziert.
In Microsoft Excel:
- Excel öffnen, dann Datei → Öffnen wählen und die exportierte .csv-Datei auswählen (oder die Datei doppelklicken, wenn Excel als Standardprogramm festgelegt ist).
- Excel legt jeden Kontakt automatisch in einer eigenen Zeile ab und teilt die Felder in Spalten auf.
- Wenn eine Spalte nicht korrekt getrennt wird, Daten → Text in Spalten verwenden und „Getrennt“ mit Komma als Trennzeichen wählen.
In Google Sheets:
- Sheets öffnen und Datei → Importieren → Hochladen wählen, dann die CSV-Datei auswählen.
- „Tabelle ersetzen“ oder „Neues Tabellenblatt einfügen“ wählen, Trennzeichen auf „Automatisch erkennen“ lassen und importieren.
- Die Kontakte erscheinen als sauber getrennten Zeilen und Spalten, bereit zum Sortieren und Filtern.
Ein praktischer Hinweis für internationale Karten: Wenn Sonderzeichen seltsam aussehen, liegt das an der Textkodierung. UTF-8 beim Import wählen – Google Sheets erledigt das automatisch, Excel bietet es im Import-Dialog an – damit Namen wie „Müller“ oder „Schäfer“ korrekt angezeigt werden.
Eine datenschutzfreundliche Alternative zu Online-Konvertern
Wer nach „Visitenkarte in Excel umwandeln“ sucht, findet viele Websites, die verlangen, ein Foto der Karte auf ihre Server hochzuladen. Das ist ein echter Datenschutz-Kompromiss: Sie übergeben Kontaktdaten einer anderen Person – Name, Durchwahl, dienstliche E-Mail – an einen Dritten, den Sie nicht kontrollieren, oft ohne Wissen der betreffenden Person.
Scard geht einen anderen Weg. Die OCR läuft auf Ihrem Gerät mit Apple Vision, sodass das Kartenbild und der extrahierte Text auf Ihrem iPhone bleiben. Ihre Sammlung synchronisiert ausschließlich über Ihren eigenen privaten iCloud-Speicher, und es gibt kein Konto, das an eine Datenbank eines Anbieters gebunden ist. Wenn Sie eine CSV exportieren, wird die Datei lokal erstellt – Sie entscheiden, wohin sie geht: in Excel auf dem eigenen Rechner, ein von Ihrem Unternehmen geprüftes Laufwerk oder per E-Mail.
Sie erhalten die Bequemlichkeit einer tabellenfertig aufbereiteten Datei, ohne den Preis der Privatsphäre anderer zu zahlen. Wer Kunden- oder Interessentendaten unter der DSGVO oder einer unternehmensinternen Datenschutzrichtlinie verarbeitet, ist mit einer rein geräteseitigen Lösung auf der sicheren Seite.
Schritt für Schritt: Visitenkarten mit Scard in Excel exportieren
Die Visitenkarten scannen und jeweils in der Scard-Sammlung speichern. Bei Bedarf nach Veranstaltung taggen.
In die Kartensammlung gehen und den Export auswählen. Einzelne Karten oder die gesamte Sammlung wählen.
CSV (Excel-kompatibel) aus den Exportformaten auswählen. Scard erstellt die Datei auf dem Gerät.
In Excel: Datei → Öffnen; in Google Sheets: Datei → Importieren → Hochladen. Jeder Kontakt wird als Zeile mit Feldern in Spalten dargestellt.
Wenn Sonderzeichen falsch angezeigt werden, die Datei erneut mit UTF-8-Kodierung öffnen, damit internationale Namen korrekt erscheinen.
Kann ich gescannte Visitenkarten als Excel- oder CSV-Datei exportieren?
Ja. Scard exportiert Ihre Karten als CSV-Datei, die sich direkt in Excel und Google Sheets öffnen lässt – jeder Kontakt als Zeile, jedes Feld in einer eigenen Spalte. Auch vCard- und Klartext-Export sind möglich.
Muss ich meine Karten auf eine Website hochladen, um sie umzuwandeln?
Nein. Scannen und CSV-Export laufen vollständig auf dem Gerät. Anders als bei Online-Konvertern werden weder Kartenbilder noch Kontaktdaten an einen Drittanbieter übertragen.
Warum werden Umlaute oder Sonderzeichen in Excel falsch angezeigt?
Das ist ein Textkodierungsproblem. Die CSV erneut mit UTF-8-Kodierung öffnen – Google Sheets erkennt das automatisch, Excel bietet die Auswahl im Import-Dialog – dann werden Namen wie Müller korrekt dargestellt.
Den Kartenstapel erledigen, bevor Sie den Raum verlassen
Schluss mit dem Abtippen von Visitenkarten. Scard liest alle Felder auf dem Gerät, speichert mit einem Tipp in die iPhone-Kontakte und exportiert bei Bedarf als CSV oder vCard – kein Konto, von Grund auf privat. Kostenlos im App Store.
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